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The King's Witches


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Kate Foster: The King’s Witches

Ein historischer Roman über 325 Seiten in hochwertigem Hardcover mit Schutzumschlag, der einem die drei Hauptcharaktere, alle Frauen, vorstellt.

Der sprachliche Stil orientiert sich gerne an Klischees ›dance with the devil‹, ›voice in my head‹ und birgt unzeitgemässe Worte we ›traumatized‹, ansonsten schnörkellos und direkt, gut zu lesen.

Die Figuren, obwohl alle in erster Person Singular erzählt, ähneln sich sehr bis auf Jura, die einen imitierten Dialekt spricht; Kirsten bleibt nur eine eher ältere Variante von Anna, auch wenn die frei Frauen klar umrissen sind.

Zunächst bleibt die Spannung rar, behäbig setzt sich eine Lovestory (was sonst) in Bewegung, aber zum Ende hin verflechten sich die drei Schicksale in einer überraschenden Wendung und es wird richtig spannend.

Auf der Metaebene erhält man tiefere Einblicke in die Konstruktion weiblicher Figuren und das zugehörige Zielpublikum, auch wenn die Kritik an Hexenverfolgungen allzu polarisierend daherkommt, denn dass das Patriarchat an vielem schuld ist, wussten wir ja vorher schon.

Guten Rutsch.

 
 
 

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