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Moderne gegen Postmoderne 1:0

Zwei Biographien:


Postmoderne Walter Laufenbergs Narziss: Klar mit Authentiziztätsfiktion zu Beginn in alternierenden Erzählperspektiven von personal zu auktorial irrtiert der stetige Wechsel und als Leser fragt man sich: Wo liegt der Mehrwert, wenn gewonnene Glaubwürdigkeit sogleich wieder zerstört wird? Fazit, die 'Suspension of Disbelief' geht fehl. Um dann ab dem zwetien Kapitel auktorial vor sich hinzurattern.


VERGLEICH? !

Moderne : Orlando von Virginia Woolf: Register, Vorwort, und doch alles erfunden? Der Biograph erzählt... und das glaubwürdig über mehrere Zeitalter und Reinkarnationen. Fazit gelungen.


Die anachronistische Rolle der Frau:


Postmoderne: Der Biograph (S. 23) bemängelt die Sollbruchstelle der Gebärmaschinen (welche Frauen damals selbstverständlich waren) etwas despektierlich, indem er es ins Lächerliche zieht. Der Krug der zum Brunnen geht und irgendwann bricht, wäre ein zeitgemässes Bild gewesen, die Maschine kommt bestenfalls aus der Zeit gefallen daher.


Moderne: eine wegweisende Auseinandersetzung mit er Rolle der Frau, die ganze Gesellschaft ins Lächerliche ziehend. Elegant das Problem aller historischen Romane umschiffend: die Figurensprache. Falls überhaupt jemand zu Wort kommt, dann Allerweltliches, was Lebendigkeit vermittelt. eine gute Lösung, die jedoch nur funktioniert, weil Woolf eine große Stilistin ist.


FAZIT: Nur Ironie, Satire, what ever: einig dies funktioniert so nicht.




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