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  • Simon Gerhol

März 2021: D wie Dialog, Diskurs, Demokratie

Die Grundlagen des Dialogs in der zeitgenössischen Gesellschaft verblassen zusehends, da Politik und Medien, virtuelle Individualität und ihr narzisstisches Echo-Selbstbild keine Positionen beziehen, sondern Allgemeinplätze und das ›machbare‹ Aneinanderreihen von Meinungen vorziehen. Damit entstehen ›Schein‹-Kompromisse, da zugrundeliegende Werte und echte Standpunkte ignoriert statt toleriert, zumindest aber nicht verhandelt werden. Denn ›jede Zukunftshoffnung zu verhöhnen, gehört mittlerweile zum obligatorischen Repertoire der Vulgarität‹. [Claudio Magris, Utopie und Entzauberung, dtv 2009, S. 168, (ISBN 978-3-423-34595-8)]. Vorsicht: ›Jede Ideologie ist potentiell totalitär!‹ [ebd. frei nach S. 294]. Da fallen mir die drei christlichen Tugenden ein …


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