D wie Dialog, Diskurs, Demokratie

Die Grundlagen des Dialogs in der zeitgenössischen Gesellschaft verblassen zusehends, da Politik und Medien, virtuelle Individualität und ihr narzisstisches Echo-Selbstbild keine Positionen beziehen, sondern Allgemeinplätze und das ›machbare‹ Aneinanderreihen von Meinungen vorziehen.
Damit entstehen ›Schein‹-Kompromisse, da zugrundeliegende Werte und echte Standpunkte ignoriert statt toleriert, zumindest aber nicht verhandelt werden.

 

Denn ›jede Zukunftshoffnung zu verhöhnen, gehört mittlerweile zum obligatorischen Repertoire der Vulgarität‹. [Claudio Magris, Utopie und Entzauberung, dtv 2009, S. 168(*FN*    ISBN 978-3-423-34595-8*FN*)].
 

Vorsicht: ›Jede Ideologie ist potentiell totalitär!‹ [ebd. frei nach S. 294].

Da fallen mir die drei christlichen Tugenden ein …