Berlin dpa

Familiendrama in Athener Vorort

Als die Polizei die Wohnungstür des Gewerkschaftsführers Aigisthos und der international bekannten Aktivistin Klytaimenstra in einem aus ermittlungstaktischen Gründen nicht näher bezeichneten Athener Vorort gewaltsam öffnete, fand sie die verstümmelten Leichen der zwei Bewohner. Ein Nachbar hatte die Behörden wegen des Verwesungsgeruchs verständigt. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Wie in einer ersten Pressekonferenz bekannt gegeben wurde, vermutet die Staatsanwaltschaft als Motiv Rache. Sie verwies auf die ungeklärte Todesursache des vor Jahren umgekommenen früheren Ehemanns der Klytaimnestra. Der Großindustrielle Agamemnon ertrank seinerzeit beim Baden. Die Obduktion konnte nicht klären, ob er sich die Kopfverletzungen des Sturzes beim Fallen oder durch Fremdeinwirkung zugezogen hatte. Klytaimnestras Schwester, das berühmte Model Helena engagierte damals die besten Anwälte der weltbekannten Kanzelei ›Perikles, Alkibiades & Solon‹ und erwirkte einen Freispruch, trotz anderslautender Theorien und Vorwürfe, insbesondere seitens der Hinterbliebenen.

Vom Sohn der Familie fehlt jede Spur, er ist dringend tatverdächtig und wurde zur Fahndung ausgeschrieben.